Klimawandel erhöht die Gefahr von Starkregen- Kommunen können finanzielle Unterstützung beantragen

Die aktuell anhaltenden Starkregenereignisse verursachen (nicht nur) in Bayern zum Teil heftige Schäden. Experten gehen davon aus, dass diese Entwicklung anhalten wird. Das Risiko von Sturzfluten und Hochwasser infolge von Starkregen steigt durch den Klimawandel noch einmal deutlich an. Um Kommunen und deren Bürger*innen besser zu schützen, möchte das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gezielt den Schutz vor Starkregen verbessern.

Die Wasserwirtschaftsverwaltung berät Kommunen in ganz Bayern im Umgang mit dieser Herausforderung, stellt umfassende Aufklärungsmaterialen zur Verfügung und fördert konkrete Maßnahmen. Im Fokus stehen „Integrale Konzepte zum kommunalen Starkregen-Risikomanagement“. Des Weiteren wird aktuell ein Leitfaden für dieses Thema erarbeitet. Weiterhin ist es möglich, Förderanträge beim zuständigen Wasserwirtschaftsamt einzureichen.

Die Konzept-Förderung stellt neben den klassischen Möglichkeiten des technischen Hochwasserschutzes gegen Sturzfluten auch Maßnahmen der Hochwasservorsorge bei der Flächennutzung und Bauleitplanung dar. Ebenfalls werden Verhaltensempfehlungen bei Hochwasser aufgegriffen.

Der neue Leitfaden stellt neben der Sensibilisierung die Möglichkeiten der Bauleitplanung in den Fokus. Auch innerhalb der Stadterneuerung können durch neu angelegte abgesenkte Grünflächen die Starkregenereignisse abgemildert werden. Gleichzeitig helfen die Maßnahmen auch beim gegenläufigen Effekt des Klimawandels: Sie wirken wie natürliche Klimaanlagen und beugen damit im Sommer zu großer Hitze in den Städten vor.

Zur ausführlichen Pressemitteilung des StMUV.

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