Aktuelle Meldungen

An dieser Stelle informieren wir Sie über aktuelle Meldungen, Veranstaltungen sowie Wettbewerbe und Förderprogramme rund um Themen nachhaltiger Kommunalentwicklung.

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Seit 2016 unterstützt das Bundesumweltministerium Kommunen erfolgreich bei der Umsetzung investiver Modellprojekte im Klimaschutz. Bisher wurden 37 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 100 Millionen Euro bewilligt. Zu Jahresbeginn ist der neue Förderaufruf in Kraft getreten. Damit wird die Förderung investiver modellhafter Klimaschutzprojekte fortgesetzt und ausgeweitet. Künftig wird es jährlich zwei Auswahlverfahren geben.

Mit der Novellierung werden Kommunen auf ihrem schrittweisen Weg zur Treibhausgasneutralität gefördert. Dabei stehen Projekte im Vordergrund, die durch direkte Treibhausgasminderungen einen wesentlichen Beitrag dazu leisten können und durch ihre Konzeption andere Kommunen zur Nachahmung anregen und damit zur Umsetzung weiterer Klimaschutzprojekte beitragen.

Die Förderquote beträgt bis zu 70 Prozent, für finanzschwache Kommunen bis zu 90 Prozent. Der Förderaufruf tritt zum 1. Januar 2020 in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 2022. Projektskizzen können Antragsteller künftig sowohl im Frühjahr (1. März bis 30. April) als auch im Herbst (1. September bis 31. Oktober) einreichen.

Die wettbewerblich ausgestalteten Auswahlverfahren sind zweistufig. In einem ersten Schritt werden die eingereichten Projektskizzen begutachtet. Für die ausgewählten Vorhaben schließt sich dann ein formelles Antragsverfahren an.

Weitere Informationen beim BMU.

365 Tage Klimaschutz: Förderanträge können bei der Kommunalrichtlinie der Nationalen Klimaschutzinitiative ab 1. Januar das ganze Jahr über eingereicht werden. Strategisch oder investiv, von der Einzelmaßnahme bis zum umfassenden Konzept: Die Möglichkeiten, als Kommune oder kommunaler Akteur vor Ort Klimaschutzmaßnahmen mithilfe einer Förderung über die Kommunalrichtlinie umzusetzen, sind vielfältig. Finanzielle Unterstützung kann zum Beispiel für die Einrichtung eines kommunales Energie- und Umweltmanagements, für die Verbesserung des Radverkehrs sowie für Maßnahmen zur klimafreundlichen Abfall- und Abwasserentsorgung beantragt werden. Weitere Informationen unter https://klimaschutz.de/kommunalrichtlinie

Die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommune in Bayern e.V. (AGFK) hat neun Kommunen als „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ ausgezeichnet. Während einer festlichen Veranstaltung wurden die Kommunen von Bayerns Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart sowie dem Landrat und Vorsitzenden der AGFK Matthias Dießl geehrt. Ausgezeichnet wurden Bayreuth, Kirchheim bei München, Planegg, Regensburg, Schrobenhausen, Schweinfurt, Sonthofen, Unterschleißheim und Würzburg. Insgesamt dürfen sich nun mittlerweile 26 Kommunen in Bayern als fahrradfreundliche Kommune betiteln. Dr. Reichhart lobte das Engagement der Kommunen und betonte gleichzeitig die Notwendigkeit der Verstetigung: „Unser Ziel ist es, den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr auf 20 Prozent zu steigern. In Ihren Kommunen haben Sie bereits vieles umgesetzt und das Radfahren einfacher, komfortabler und sicherer gemacht. Dieses Engagement wird sich lohnen. Bleiben Sie am Ball!“ Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage des AFGKs.

Der bundesweite Dialog „Nachhaltige Stadt“ ist ein langjähriges Projekt der Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister, der vom Rat für Nachhaltige Entwicklung unterstützt und ermöglicht wird. Die mehr als 30 teilnehmenden Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister haben kürzlich die dritte, vollständig überarbeitete Auflage des Papiers „In unserer Hand – Strategische Eckpunkte für eine nachhaltige Entwicklung in Kommunen“ verabschiedet. Aus Bayern sind im Dialog die Städte Augsburg, Bamberg, München und Nürnberg vertreten. Das Paper finden Sie auf den Seiten zum Dialog „Nachhaltige Stadt“.

Neben globalen Lösungen sind vor allem auch regionale Ansätze gefragt, um nachhaltige Entwicklung voran zu bringen. Hier setzt Bildung für nachhaltige Entwicklung an. In zahlreichen Bildungseinrichtungen, Initiativen und Kommunen wird bereits mit entsprechenden Bildungsangeboten für Nachhaltigkeitsaspekte sensibilisiert und so Handlungen angestoßen. Die UNESCO würdigt dieses Engagement und zeichnete im November 100 Lernorte, Netzwerke und Kommunen aus. Unter letzterem befinden sich auch zwei bayerische Kommunen: Neumarkt i. d. Oberpfalz und München. Auch zahlreiche Lernorte und Netzwerke in Bayern wurden ausgezeichnet. Einen ausführlichen Bericht der Verleihung der Auszeichnung sowie Profile der Ausgezeichneten finden Sie auf der Homepage des UNESCO-Weltaktionsprogramm: Bildung für nachhaltige Entwicklung.